Aus der Anfangszeit der WIR

Ein Zeitungsartikel vom 31.08.1989, Westflälischer Anzeiger

Der Vorstand der "Werbe- und Interessengemeinschaft" der Rhyneraner Geschäftsleute(von links): Marion von Lehmden (2. Vorsitzende), Werner Koitka (Kassenwart),Gudrun Sasse-Wöckel (1. Vorsitzende), Edith Peppersack (Schriftführerin) undMeinolf Erdmann (Geschäftsführer).

Foto: Eickmann.

 

Interessengemeinschaft hat viel vor
In Rhynern soll es weihnachtlicher werden


Lichterketten im Ortszentrum / knapp 20 Geschäftsleute gehören dem Verein an


Rhynern (stg). Was gibt es Schöneres als zur Vorweihnachtszeit durch die festlich beleuchtete Innenstadt zu bummeln und sich den Duft von Glühwein um die Nase wehen zu lassen? Ganz so weihnachtlich geht es dagegen im Zentrum von Rhynern nicht zu. Doch das soll sich ändern: Vor knapp 2 Wochen wurde die Interessen- und Werbegemeinschaft der Rhynerner Geschäftsleute ins Leben gerufen. Erstes Ziel: Rhynern soll zu Weihnachten festlicher gestaltet werden. So wollen die Geschäftsleute in der Vorweihnachtszeit in der Alten Salzstraße zehn, über der Unnaer Straße und der Reginenstraße jeweils vier Lichterketten anbringen. "Am Lindenhof soll zudem ein großer Weihnachtsbaum aufgestellt werden.", berichtet die erste Vorsitzende, Gudrun Sasse-Wöckel.

Der 2. Samstag im Monat wird verkaufsoffen sein. An diesem Tag hat der Verein einiges vor. So sollen in Eigenregie einige Buden und Stände aufgestellt werden. Die Werbegemeinschaft denkt dabei in erster Linie an Glühwein-, Waffel- und Reibekuchenstände. Des weiteren soll ein Clown die Gäste belustigen. Auch für den Nachwuchs wird gesorgt sein: Ein Nikolaus soll kleine Geschenke verteilen. Die Interessengemeinschaft hofft jetzt, dass ihr die Verwaltung keinen Strich durch die Rechnung macht. "Aber wir haben die Bezirksverwaltung, allen voran Willi Bonnemeier, voll hinter uns stehen.", berichtet die erste Vorsitzende.

Dem jungen Verein gehören mittlerweile knapp 20 Geschäftsleute aus Rhynern an. Insgesamt wurden 57 aus dem Bereich Unnaer Straße, Reginenstraße, AlteSalzstraße angeschrieben. Gudrun Sasse-Wöckel: "Wenn rund 40 Einzelhändler bei uns mitmachen, können wir zufrieden sein." Doch um die Gemeinschaft zu demonstrieren, sollten nach Möglichkeit alle dem Verein beitreten. Dann könnte noch wesentlich mehr auf die Beine gestellt werden. Frau Sasse-Wöckel denkt dabei an ein Oktober- und Maifest. Durch solche attraktiven Tage soll erreicht werden, dass die Leute auf lange Sicht gesehen nicht mehr zum Einkaufen in andere Städte fahren.

 

 

 

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